Barock

Irgendwann zu Beginn der Regierung von Louis XIV ging das Tanz-Zepter Europas in die Hände der wohlorganisierten, königlich autorisierten, französischen Tanzmeister. Wer «en vogue» sein wollte, tanzte «à la française»: Menuet, Bourrée, Rigaudon, Gavotte, Sarabande, Gigue, Loure, Chaconne, etc., etc. hiessen die Prüfsteine für den gesellschaftlichen Auftritt, der viel Beinartistik und eine perfekte Körperbeherrschung verlangte.

Derweil hatten die Engländer mit ihren Countrydances die französische Hofetikette unterwandert.